Erkrankungen

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Lasertherapie bei Stresserkrankung der Netzhaut

Die Managerkrankheit ist behandelbar.

Die Chorioretinopathia Centralis Serosa ist eine Erkrankung der Augen, von der vor allem Menschen mittleren Alters betroffen sind. Dabei kommt es zu einer Ansammlung von Flüssigkeit unter der Netzhaut. Wenn sich diese nicht spontan zurückbildet, treten Sehstörungen auf. Die Krankheit muss dann behandelt werden.

Quick Facts:

Behandlung
Eine Therapie kann als unterstützende Maßnahme zusätzlich zur Stressreduktion erfolgen. Zu Beginn wird eine medikamentöse Therapie eingeleitet. Bei nicht Anschlagen oder chronischem Verlauf greift der Augenarzt auf die Laser-Behandlung zurück.
Symptome
Ein "grauer" Fleck, verzerrtes oder verschwommenes Sehen auf einer Seite, Veränderungen in der Wahrnehmung von Farben und Kontrasten.
Risikofaktoren
Psychischer oder körperlicher Stress, Einnahme von Kortison, Depressionen.
Fachbegriffe
Chorioretinopathia centralis serosa - auch Retinopathia centralis serosa (RCS). Von griech.: pathos = Leiden und lat. serum = die Blutflüssigkeit. Im Alltag spricht man auch von der "Managerkrankheit".

Auslöser und Ursachen für die Chorioretinopathia Centralis Serosa

Eine genaue Ursache ist nicht bekannt. Allerdings sind Stress, unter Umständen auch Behandlungen mit Kortison, als Auslöser typisch. Betroffen sind häufig Männer zwischen 20 und 50 Jahren.

Bei der Chorioretinopathia Centralis sSerosa entsteht ein Leck in der Bruch-Membran, der Trennschicht zwischen Netzhaut und Aderhaut. Durch dieses tritt Flüssigkeit aus der Aderhaut in die Netzhaut und lässt sie anschwellen. Das führt zu einer Mangelversorgung der Nervenzellen. Sie können in der Folge absterben und so Probleme beim Sehen hervorrufen.

Fortgeschrittenes Stadium CCS
Frühes Stadium CCS
Gesundes Auge

Formen der Chorioretinopathia Centralis Serosa

Bei der Chorioretinopathia Centralis Serosa unterscheidet man zwischen akuter und chronischer Verlaufsform.

Akute Verlaufsform

Von der akuten Form sind vor allem junge Männer betroffen. Bei ihnen bilden sich die Veränderungen leicht von allein zurück. Dies geschieht innerhalb weniger Wochen oder Monate. Die Sicht ist leicht beeinträchtigt. Sehstörungen bleiben nur selten bestehen. Es kann aber zu erneuten Ausbrüchen kommen.

Chronische Form

Geht die Krankheit nicht spontan zurück, spricht man von chronischer Chorioretinopathia centralis serosa. Sie kehrt immer wieder. Erblindungen sind selten die Folge. Jedoch kann es in schweren Fällen zu einer bleibenden Sehstörung kommen.

Symptome & Verlauf

In der Regel verläuft die Chorioretinopathia centralis serosa schmerzlos. Anfangs treten als typische Symptome Blendwirkungen auf. Sie betreffen meist nur ein Auge, klingen aber nicht ab. Später kommen Verzerrungen im zentralen Gesichtsfeld hinzu. Manchmal sind es auch Flecke oder Ringe – je nach Lage und Größe der Schwellung. Besonders auffällig wird dies bei der Arbeit im Halbdunkel oder beim Blinzeln. In sehr fortgeschrittenem Stadien können auch kontrastarme, sogar graue Bereiche auftreten. Normalerweise heilt die Erkrankung innerhalb einiger Wochen wieder ab. Wenn nicht, müssen therapeutische Maßnahmen ergriffen werden.

Symptome

Diagnose

Zunächst begutachtet Ihr Augenarzt mit der Spaltlampe die Netzhaut. Eventuell stellt er eine Schwellung der Makula fest. Zur Untersuchung des Ursprungs wird dann eine Angiographie durchgeführt. Dabei wird ein Farbstoff in die Vene des Arms injiziert. So kann die Quelle in der Aderhaut gefunden werden. Häufig wird auch eine "optische Kohärenztomographie" (OCT) empfohlen. Damit können einzelne Schichten der Netzhaut dargestellt werden. Das ermöglicht eine exakte Lokalisation der Leckage und verbessert die Kontrolle im Verlauf der Behandlung.

OCT-Schnittbild
OKT
Fluoreszenzangiographie
Spaltlampe
Vorherige
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Behandlung

In vielen Fällen heilt die Erkrankung nach einem Monat von selbst wieder aus. Zur Selbstheilung sollten einige Faktoren berücksichtigt werden. Dazu gehören Nikotinabstinenz und Vermeidung kortisonhaltiger Medikamente. Auch Reduktion von Stress kann helfen. Tritt nach einigen Wochen keine Besserung ein, kann eine Therapie erwogen werden.

Medikamentöse Ansätze

Zum derzeitigen Zeitpunkt gibt es keine belegte „Standardtherapie“. Oft werden zunächst Medikamente eingesetzt. Diese zeigen dann aber häufig nicht den gewünschten Erfolg. In solchen Fällen können weitere Therapieansätze genutzt werden. Eine häufig eingesetzte Therapie ist die photodynamische Therapie. Dabei wird ein Medikament in die Vene injiziert und über eine Lichtquelle im Auge aktiviert. Eine andere Option ist die Injektion eines sogenannten VEGF-Hemmers direkt in den Augapfel.

Mikrosekundenpuls-Laserbehandlung

Auch der Einsatz eines Mikrosekundenpuls-Lasers ist eine Option. Er schont das umliegende Gewebe und aktiviert es zur Heilung. Obwohl das genaue Wirkprinzip noch nicht verstanden wurde, zeigen klinische Studien aber gute Erfolge ohne schädigende Nebenwirkungen. Navilas® unterstützt den Augenarzt bei dieser Behandlung besonders. So können selbst für ihn unsichtbare Effekte präzise, gleichmäßig und nachvollziehbar angewendet werden.

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Überschwellige Laserbehandlung

Bei schweren Verläufen und Leckagen außerhalb der Stelle des schärfsten Sehens kann sich auch eine Laserkoagulation empfehlen. Damit verödet man den Punkt der Leckage. Es entsteht eine kleine Narbe auf der Netzhaut.

Mit herkömmlichen Lasersystemen ist diese Art der Therapie eine Herausforderung, die nur bei einigen wenigen Fällen in Betracht kommt. Mit der Navigation des Navilas-Systems ist eine genaue Lokalisation und Positionierung des Lasers auf den Punkt der Leckage möglich. Hierdurch können Beeinträchtigungen deutlich minimiert werden.

Mit herkömmlichen Lasersystemen ist diese Art der Therapie eine Herausforderung, die nur bei einigen wenigen Fällen in Betracht kommt. Mit der Navigation des Navilas-Systems ist eine genaue Lokalisation und Positionierung des Lasers auf den Punkt der Leckage möglich. Hierdurch können Beeinträchtigungen deutlich minimiert werden.

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